EX

HMI-Technologien für alle Applikationen in explosionsgefährdeten Bereichen

You Tube

Was ist Virtualisierung?

Bei der VIRTUALISIERUNG werden auf einer realen, physikalischen Maschine (Host) durch den Einsatz von Software (VMware, Citrix u.a.) ein oder mehrere virtuelle Maschinen erzeugt, die das gleiche Leistungsspektrum aufweisen wie reale physikalische Rechner.

Eine virtuelle Maschine ist sozusagen ein streng isolierter „Softwarebehälter", der seine Betriebssysteme und Anwendungen so betreiben kann, als wäre es ein physischer Computer. Eine virtuelle Maschine agiert gleich wie ein physischer Computer und beinhaltet seine eigene (d. h. Software- basierte) CPU, RAM, Festplatte und Netzwerkschnittstellenkarte (NIC). Bestehende reale physikalische Maschinen können mit ALLEN DATEN und EINSTELLUNGEN in eine virtuelle Maschine umgewandelt werden.

Die Architektur der heutigen x86-Computer ist so ausgelegt, dass nur ein Betriebssystem und eine Anwendung ausgeführt werden kann. Dadurch müssen Rechenzentren viele Server bereitstellen, die häufig nur mit einer Kapazität von jeweils 5 - 15% arbeiten und damit ineffizient sind. Mit der Virtualisierung kann man mehrere Software-Systeme auf einer Hardware laufen lassen, so werden die Server effektiv ausgelastet und dem Anwender stehen mehrere Anwendungen gleichzeitig zur Verfügung – gerade dann macht Virtualisierung Sinn. Jede eigenständige „virtuelle Maschine" bleibt von den anderen isoliert und nutzt so viele Rechenressourcen des Hosts, wie sie benötigt.

virtualisation
(Beispiel einer Virtualisierung mit Terminalbedienung im explosionsgefährdeten Bereich, Zone 1)

Virtualisierung bietet Anwendern und Unternehmen eine Reihe von Vorteilen, von denen hier die wesentlichen aufgelistet sind:


  • Flexible Zugriffsmöglichkeiten auf eine Vielzahl von Informationen – von einem Terminal kann gleichzeitig auf mehrere virtuelle Maschinen zugegriffen werden, dem Anwender vor Ort stehen eine Vielzahl von Informationen für den Prozess zur Verfügung.
  • Betrieb von mehreren Applikationen in unterschiedlichen Umgebungen – virtuelle Maschinen ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von mehreren Anwendungen mit unterschiedlicher Sicherheitsstufe, so wird der Sicherheit und dem Datenschutz in hohem Maße genüge getan. Denkbar wäre z. B. auch ein getrennter Betrieb von risikofreien und risikobehafteten Anwendungen, abseits vom Betriebssystem.
  • Hohe Ausfallsicherheit - falls eine Applikation oder das gesamte Betriebssystem abstürzt, laufen die anderen virtuellen Maschinen weiter.
  • Weiterführung von „alten" Maschinen auf neuer Hardware – existierende Maschinen können kostengünstig auf neuer Hardware als virtuelle Maschinen weiterbetrieben werden, ohne das PLS neu zu konfigurieren.

Weitere Vorteile der Virtualisierung finden Sie hier.
FaLang translation system by Faboba